VERANSTALTUNG VERSCHOBEN!

Aufgrund der aktuellen dynamischen Infektionssituation muss die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Den neuen Termin geben wir rechtzeitig bekannt.

Ärztliche Fortbildung & Empfang | 17. November 2021, 18.00 – 20.00 UhrVERSCHOBEN!

Präsenz-Veranstaltung im Hotel am Park, Pasewalk

1 – Wissenschaftliche Grundlagen der Telemedizin bei der Behandlung chronisch Kranker
(Prof. Dr. med. Friedrich Köhler)

2 – Neue Leitlinien und Versorgungsstrukturen der Herzinsuffizenz
(Dr. med. Christine Bahr)

SPENDEN SIE IHR ALTES SMARTPHONE/TABLET!

Für eine internationale Herzstudie Thema: Vorhofflimmern / Schlaganfallrisiko frühzeitig erkennen suchen wir dringend ungenutzte Smartphones/Tablets.

Unser Ambulantes Herz-Kreislauf-Zentrum Pasewalk arbeitet als Studienzentrum an einer medizinischen Forschungsarbeit zur Früherkennung von Herzrhythmusstörungen mit. Unter der wissenschaftlichen Leitung der Universitätsmedizin Basel (Schweiz) soll bewiesen werden, dass es möglich ist, mittels Messung der Herzschlagfunktion mit einem handelsüblichen Smartphone Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen. Rund zwei Millionen Menschen leiden laut Deutscher Herzstiftung an dieser Krankheit, die häufig unbemerkt bleibt, und zum Schlaganfall führen kann. Eine spezielle medizinische App soll Patienten künftig helfen, Vorhofflimmern rechtzeitig zu erkennen. An der Studie beteiligen sich Zentren führender europäischer Universitäten, darunter auch die Universitätsmedizin Greifswald.
Hier können Sie unser Plakat anschauen/downloaden.

 

Die Smartphones/Tablets sollen Senioren aus Vorpommern für die Dauer der Studie zur Verfügung gestellt werden und helfen, ein Schlaganfallrisiko frühzeitig zu erkennen. Unterstützen Sie unsere Forschung und die Verbesserung der ländlichen Patientenversorgung älterer Menschen.


Große Expertenresonanz auf  einer Vortragsveranstaltung –
Unsere landkardiologische Versorgung muss sich nicht verstecken!

Leitliniengerechtes Behandlungsmanagement – Aktuelle Aspekte der Diagnostik & Therapie der Herzinsuffizienz im Juli 2021

  1. Als einer der führenden deutschen Experten auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz stellt Prof. Störk im ersten Vortrag das aktuelle Statusquo der Wissenschaft und Praxis dar.
  2. Im zweiten Vortrag konnte Dr. Christine Bahr die landkardiologische Versorgungssituation in Südvorpommern/Norduckermark darstellen. Es werden die medizinischen und organisatorischen Grundlagen herausgearbeitet, warum sich unsere Diagnostik & Therapie der Herzinsuffizienz nicht hinter großstädtischen Versorgungsregionen verstecken muss und welche herausragende Rolle dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Hausärzten, ambulanten und stationären Kardiologen sowie dem Herzzentrum Karlsburg spielt. Nachdenkenswert sind die kritischen Erläuterungen zu den Hindernissen einer noch optimaleren Versorgung
  3. Bewundernswert führt Prof. Christian Hagl anschließend als Herzchirurg ein Patientengespräch. Dem Patienten musste ein Kunstherz implantiert werden. Der ergreifende Erfahrungsbericht macht Mut und ist eine wunderbare Motivationsschulung für Erkrankte, ihren Familien und den behandelnden Medizinern.

Regionale Versorgungsstruktur bei post-viralen Erkrankungen (z.B. LongCovid)

 

Juni 2021 –  Die Pasewalker Arbeitsgruppe Diagnostik & Therapie Postvirale Erkrankungen (Physiotherapie Anja Grünberg, Physiotherapie Antje Paulicks, Lungenfachärztin Dr.med. Birgit Mönke, Kardiologin Dr.med. Christine Bahr) kann mit dem aktuellen Bewegungspass-Teil 3 die Behandlung professionalisieren. Der Patient kann jetzt seine Therapie über speziell entwickelte Übungspläne und Befunddokumentationen mitgestalten.

Unter einem Post-Covid-Syndrom (Long Covid) leiden bis zu 10 Prozent der von der Covid-19-Erkrankung genesenen Patienten. Die Infektion mit Sars-CoV-2 Coronaviren befällt vor allem die Atemwege, aber auch andere Organe, wie Herz, Gefäße, Leber, Nieren und Nerven. Studien der Uniklinik Köln und des King‘s College in London gehen davon aus, dass 10 Prozent der ambulanten und 80 Prozent aller stationären Patienten sechs Monate nach ihrer Infektion noch Langzeit-Symptome aufweisen. Folgende Schäden können auftreten:
Schwerste Erschöpfung (Fatigue)

 

  • Herzinsuffizienz als Folge einer Covid-19-Herzmuskelentzündung oder Herzrhythmusstörungen
  • Lungenschäden (durch die Infektion, aber auch durch Beatmung und nachfolgende Vernarbung bis hin zu Lungenfibrose): Atemnot, Husten, verringertes Lungenvolumen
  • Neurologische Schäden: Schwindel, Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Kognitive Einschränkungen: Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit
  • Schmerzen: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Niereninsuffizienz

Symptome bei LongCOVID

Leider trifft Post-Covid auch oft Menschen, deren Krankheitsverlauf leicht oder symptomarm war. Rund ein Drittel der Patienten, die eine Infektion im häuslichen Umfeld auskuriert haben, leiden ebenfalls unter einem Post-Covid-Syndrom.

Das Krankheitsbild ist schwer abzugrenzen. Wir nehmen die Betroffenen sehr ernst!

Um unseren Patienten die bestmögliche Diagnostik und Therapie zu ermöglichen haben sich die Mediziner dieses Bewegungspasses aus den Fachgebieten Kardiologie, Pneumologie und Physiotherapie zu einer Post-Covid-Behandlungsgruppe zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen wir die bestmögliche Therapie für den Patienten entwickeln und unsere Erfahrungen austauschen.

Die Symptome der Lunge werden pneumologisch auf eine eingeschränkte Diffusionskapazität (Gasaustausch zwischen Blut und Luft) durch fibrotische Veränderungen des Lungengewebes untersucht. Im Mittelpunkt der Therapie steht die Wiederherstellung der Lungenfunktion, was mithilfe einer physiotherapeutischen Atemtherapie geschieht. Kurzatmigkeit, Husten oder Atemnot bessern sich durch spezielle Übungen zur Kräftigung der Atemmuskeln, zur Dehnbarkeit des Brustkorbs. Das Erlernen von Atemtechniken ermöglicht eine tiefe und effektive Atmung. Wie wichtig das ist, zeigt eine aktuelle Studienlage, wo sogar noch 4 Monate nach einer COVID-19-Erkrankung die Sauerstoffaufnahme der Lunge um ein Fünftel gegenüber dem Wert einer gesunden Person vermindert sein kann.

Die kardiologische Diagnostik reicht von einer Elektrokardiografie, einer Echokardiografie, evtl. Labordiagnostik, Belastungs- und Langzeit-EKG und in Ausnahmefällen bis hin zu MRT oder CT-Untersuchungen des Herzens. Ihre Kardiologin wird Ihnen neben der möglichen medikamentösen Therapie ein geeignetes Rehabilitationsprogramm vorschlagen und Ihre Physiotherapeutinnen stärken mit speziellen Herzsportübungen gezielt die Funktion Ihres Herzens.

Unser Versorgungspfad von Covid-19-Erkrankten

Versorgungspfad LongCOVID

 


FFP2-Maskenspende an regionale Schulen
Eine gemeinsame Aktion mit dem Asklepios Klinikum Pasewalk

Anlässlich der kürzlich durchgeführten virtuellen Erweiterten Ärztlichen Fortbildung zum Thema:

„Wie mit Corona leben – Aktuelle hygienische und technische Grundlagen moderner Infektionsschutzkonzepte“

haben das Asklepios Klinikum Pasewalk und FoKo eine Spende von gesamt 750 FFP2-Masken für regionale Schulen vereinbart.

Die Covid19-Pandemie hatte bisher nicht nur für die vulnerablen Personengruppen, sondern vor allem für die Schüler durch den fehlenden Präsenzunterricht sehr negative Auswirkungen. Die sich nun durchsetzenden Virusmutationen erhöhen das Risiko für schwerere Krankheitsverläufe auch bei jüngeren Menschen. Wir hoffen sehr, dass unsere Schulen dauerhaft moderne Infektionsschutzkonzepte bekommen, wodurch eine kontinuierliche Beschulung möglich ist. Selbst moderne Onlinekonzepte ersetzen nach medizinischen Erkenntnissen bei Kindern und Jugendlichen bis zum 16.Lebensjahr den Präsenzunterricht nicht!

Jetzt kommt es darauf an, dass symptomlose Infektiöse nicht anstecken können. Das erreicht man durch ein frühzeitiges Erkennen mithilfe kontinuierlicher Testungen und durch das konsequente Einhalten der AHA-L-Regeln. Die FFP2-Maske kann wissenschaftlich bewiesen die Ansteckungsgefahr durch Tröpfchen und Aerosole um bis zu 75% reduzieren. Wir wollen helfen, dass möglichst alle Schüler diesen hohen Schutzstandard nutzen.

Deshalb bieten wir den regionalen Schulen die Möglichkeit, eine kleine Reserve zu erhalten.

Sollten Sie zur Erhöhung des Infektionsschutzes und der Sicherheit von Schülern und Lehrern Interesse an dieser Spende haben, so melden Sie uns bitte bis zum 05. März 2021 per E-Mail Ihren Bedarf: maskenspende@bewegdichroute.de

Wir wollen mit dieser Zuwendung vor allem die bedürftigen Schüler erreichen, von denen keine eigenen Masken aus dem Haushalt mitgebracht werden.


Wie mit Corona leben?
Aktuelle hygienische und technische Grundlagen moderner Infektionsschutzkonzepte – Weitere Informationen und Pressestimmen

Unsere Erweiterte Ärztliche Fortbildung am 10. Februar 2021 zum Thema „Wie mit Corona leben…“ fand regen Zuspruch. Die Referenten Dr. med. Susanne Wenner-Ziegler (Ärztliche Leiterin Krankenhaushygiene und Infektionsprävention, MEDILYS Laborgesellschaft mbH, Asklepios Kliniken Hamburg GmbH) und Prof. Dr. rer. nat. Christian J. Kähler (Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik, Universität der Bundeswehr München) sprachen über Hygienemaßnahmen und zeigten Möglichkeiten für einen effektiven Infektionsschutz und beantworteten im Anschluss die Fragen der interessierten Zuhörer.

Wissenschaftliche Grundlagen und Forschungen zum modernen Infektionsschutz

      • Wirkung von Schutzmasken

        Corona: Vom Tröpfchen zur Pandemie (engl.) KNAW Webinar von Prof. Dr. Christian J. Kähler:

      • Innovative Schutzkonzepte für Schulen

        Wie können Infektionen in Schulen verhindert werden? Webinar von Prof. Dr. Christian J. Kähler

Pressestimmen


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