Wir gratulieren unserer Kollegin Nilufar Cogay und haben größte Hochachtung vor ihrer Investition, denn gerade in der heutigen Zeit und besonders in unserer Region braucht es mutige Entscheidungen von Freiberuflern. Hut ab!!! Ein weiterer Dank geht an ihren Ehemann, Herrn Emre Cogay, der die Praxiserweiterung um ein Optikergeschäft ergänzt. Beide ergänzen sich hervorragend und sind ein wichtiger Bestandteil unseres regionalen Gesundheitsstandortes.

Der solidarische Zusammenhalt und das kollegiale Miteinander der selbsthaftenden Gesundheitsdienstleister ist dabei von besonderer Wichtigkeit, um sich gegen die Banalisierung, Bagatellisierung und Konzentration der Medizin zu wehren. Wir erleben es ja gerade überall:  Drogeriemarkt mit Augentest, Apotheken mit Impfungen und ärztlicher Medikamentierung, Gemeindeschwestern als Arztersatz, Klinik-MVZ-Finanzierung von Personal und Technik über den Steuerzahler, Bundesratsinitiativen der Landesregierung zur uneingeschränkten ambulanten Kliniköffnung, massive Absenkung der Zugangsvoraussetzungen für das Medizinstudium……………..usw. Nichts wird dabei für die Gesundheitsversorgung oder den ländlichen Patienten qualitativ und quantitativ besser, ganz sicher nicht billiger, aber unsere Freiberufler werden in einen unfairen Wettbewerb gestellt. Über 95 % aller Behandlungen werden im ambulanten Sektor durchgeführt, über 85 % von Ärzten in selbsthaftenden Praxen und diese Leistung für ca. 15% der Gesamtkosten im Gesundheitswesen.

 Wer diese gesellschaftliche Leistung abschaffen will, der muss den Patienten sagen, was es für sie bedeutet: nämlich höhere private Zuzahlungen und viel längere Wartezeiten, so wie auf der ganzen Welt! Das wollen unsere Patienten nicht und deshalb stellen wir uns gegen diese Bestrebungen, denn bei uns steht immer der Patient im Mittelpunkt!

Foto: (v.l.n.r.) Christine Bahr, Nilufar Cogay, Emre Cogay


Für diese unvergessliche Feier im Sinne der Weihnachtsbotschaft danke ich von ganzem Herzen dem Propst Herrn Staak, den Chören, dem künstlerischen Leiter Uli Blume, dem besten Hausmeisterkünstler Leif Tennemann, Frau Baresel vom Historischen-U, der Bäckerei Kurzweg, Annegret Risch, den Schülern des Picht-Gymnasiums, den ILSE-Fahrern, den Pflegediensten & Pflegehelfern, der Penkuner Weihnachtsmännin, meinem Kollegen Prof. Marcus Dörr, den Fahrdiensten und ganz besonders den fleißigen Landfrauen.

Allen eine besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2026, bei immer bester Gesundheit!

Eure/Ihre Christine Bahr

Lesen Sie auf der Internetseite www.kirche-mv.de einen kleinen Beitrag über die sehr gelungene Veranstaltung: https://www.kirche-mv.de/nachrichten/2025/dezember/pasewalk-leuchtende-augen-und-begeisterung

Impressionen von der Seniorenweihnachtsfeier in Pasewalk


Bus ZUM ARZT, Beitrag Nordmagazim vom 21.10.2025

SEHEN SIE HIER DEN BEITRAG „‚BUS ZUM ARZT‘ – UNTERWEGS IM RUFBUS ‚ILSE’“
VOM 21.10.2025 IM NDR FERNSEHEN | NORDMAGAZIN 

Der große Dank gilt den Machern im Projekt:
1.  den Praxisschwestern bei der Terminorganisation;
2.  der Mobilitiätszentrale und den Fahrern der ILSE-Rufbusse.

Echte Regionalbotschafter der Landgesundheit und im Interesse unserer Patienten – Der sozialer Kit einer guten regionalen Gesundheitsversorgung!


21 Haus- und Facharztpraxen testen die Kombination von Arztterminen mit dem Rufbus.

Nachfolgend finden Sie die Informationen, wie wir versuchen wollen den immobilen ländlichen Hausarztpatienten an Facharztpraxen besser anzubinden.

So einfach kann es sein: Termin in der teilnehmen Praxis zur ILSE-Zeitvereinbaren. Fahrt anmelden. Entspannt zum Arzt und zurück mit dem Bus fahren. Auf wunsch zurück bis vor die Haustür (Fahrpreis +1,- €)

Teilnehmende Praxen:

AugenheilkundeNilufar Cogay und Dr. med. Elke Stegemann
ChirurgieDr. med Uwe Kesselring
Gynäkologie & GeburtshilfeSilke Walther
Hausarztpraxen FerdinandshofDr. med. R. Fehr, J. Fehr
Hausarztpraxen Löcknitz A. Sobejko, J. Idziorek
Hausarztpraxen Penkun/Wollin/Krackow A. Becker, I. Stankowska, D. Zastrow, P. Zyluk-Gadowska
Hausarztpraxen StrasburgDr. med. A. Litzenberger, Dr. med. A. Anklam, Dipl. med. A. Lichteblau, S. Knaus, S. Purrmann
Kardiologie & AngiologieDr. med. Christine Bahr und Prof. Dr. med. Marcus Dörr
OrthopädieDr. med. Kirsten Rabeneck und Dr. med. Enrico Schaarschmidt
PneumologieDr. med. Birgit Mönke

Fahrplan – Bus zum Arzt

Hinfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft
Arztbesuch,
Behandlungen
Rückfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft*
Krackowab 08:30 UhrPasewalkab 11:45 Uhr
Penkunab 08:35 UhrKrackowca. 12:00 Uhr
Wollinab 08:45 UhrPenkunca. 12:10 Uhr
Pasewalkan 09:20 Uhr09:30 Uhr bis
11:30 Uhr
Wollinca. 12:15 Uhr
Hinfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft
Arztbesuch,
Behandlungen
Rückfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft*
Strasburgab 08:20 UhrPasewalkab 11:25 Uhr
Pasewalkan 08:55 Uhr09:10 Uhr bis
11:10 Uhr
Strasburgca. 12:00 Uhr
Hinfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft
Arztbesuch,
Behandlungen
Rückfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft*
Ferdinandshofab 08:15 UhrPasewalkab 11:15 Uhr
Jatznickab 08:25 UhrJatznickca. 11:25 Uhr
Pasewalkan 08:45 Uhr09:00 Uhr bis
11:00 Uhr
Ferdinandshofca. 11:45 Uhr
Hinfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft
Arztbesuch,
Behandlungen
Rückfahrt
Ort, Haltestelle
Abfahrt /
Ankunft*
Linkenab 08:35 UhrPasewalkab 11:45 Uhr
Löcknitzab 08:45 UhrLöcknitzca. 12:10 Uhr
Pasewalkan 09:10 Uhr09:30 Uhr bis
11:30 Uhr
Linkenca. 12:20 Uhr

Fahrpreis wird beim Fahrer entrichtet. *Haustürservice verlängert Ankunftszeit.

Telefon: 0160 /30 11 500 | E-Mail: buszumarzt@web.de

Information der KV Kreisstelle Pasewalk

Information zu Bus zum Arzt – Mobilität ländlicher Patienten

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,
Liebe Schwestern,

unsere Behandlungstermine mit den Vorteilen des ILSE-Rufbus zu verbinden, kann die medizinische Versorgung des ländlichen Patienten verbessern helfen. Gemeinsam mit der VVG zeigen wir eine hohe soziale und gesellschaftliche Verantwortung!

Sie erhalten mit dieser Information alle notwendigen Patienteninformationen: 1x Infoplakat, Flyer mit regionalem Fahrplan für alle Hausarztpraxen und 1 x Infoplakat, Flyer Gesamtfahrpläne + zusätzliche Bestellkärtchen für die Pasewalker Facharztpraxen.

Die Telefonnummer: 0160-30 11 500 und die Reservierungsmail: buszumarzt@web.de ist freigeschalten und es läuft ein Text mit der Patienteninformation des Projektstarts ab September.

Die ersten Patienten haben bereits nachgefragt. Das allgemeine Interesse ist entsprechend groß. Lassen wir uns überraschen, wie das Angebot angenommen wird.

Für Rückfragen oder Abstimmungen bitte die Mailadresse kreisstelleninfo@web.de nutzen.
Ich bedanke mich bei allen Praxen und den ILSE-Bus-Verantwortlichen der VVG.

Mit freundlichen Grüßen
Eure/Ihre

Christine Bahr
Vorsitzende Kreisstelle Pasewalk
Sprecherin FoKo-Initiative für Ärztliche Fortbildung & Kommunikation

Pasewalk, im August 2025


Ilse-Rufbus startet Pilotprojekt zur medizinischen Versorgung

Nordkurier, Anne-Marie Pankratz, 13. August 2025

In der Region Pasewalk gibt es jetzt nicht nur den Ilse-Rufbus, sondern auch eine Verknüpfung des ÖPNV mit den Fachärzten der Region. Wie das funktioniert und was es bringt.

PASEWALK – Immer wieder wurde in den zurückliegenden Monaten im Landkreis Vorpommern-Greifswald die Abdeckung des öffentlichen Nahverkehrs kritisiert. Ein zentraler Punkt war dabei, dass bislang ein flächendeckender Rufbus im Landkreis fehlt. Dort, wo der Ilse-Bus bereits fährt, wird jetzt in Teilen das Angebot sogar noch erweitert. Das betrifft bald die Region rund um Pasewalk.

Ziel: VerlässlicherZugang zu Arztterminen

Ab dem 1. Oktober startet dort ein Pilotprojekt, dasMobilität undmedizinischeVersorgung miteinander verknüpfen soll. Ziel ist es, Menschen im ländlichen Raum, insbesondere ohne eigenes Fahrzeug, einen verlässlichen und kostengünstigen Zugang zu Facharztterminen zu ermöglichen. Die Planung beginnt bereits im September, in enger Zusammenarbeitmit der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (VVG), heißt es.

Das Projekt wurde von Haus- und Fachärzten der Region initiiert, die unter Leitung der Penkuner Bürgermeisterin Antje Zibell zusammenarbeiten. Unterstützt wird die Umsetzung durch die VVG-Koordinatorin Antje Hellwig. Landrat Michael Sack lobt das Projekt als wegweisend: „Der Rufbus ILSE steht für soziale Teilhabe und könnte langfristig flächendeckend eingeführt werden“, sagt er.

Patienten können bei teilnehmenden Facharztpraxen in Pasewalk Termine in der „ILSE-Zeit“ buchen und gleichzeitig ihre Fahrt per Telefon oder E-Mail reservieren. Der Bus bringt sie zuverlässig zur Behandlung und, bei Bedarf für einen Aufpreis von 1 Euro, direkt bis vor die Haustür zurück – eine wertvolle Hilfe für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen.

Die Fahrten erfolgen von Montag bis Donnerstag nach einem festen Wochenschema aus Ortschaften wie Krackow, Penkun, Strasburg und Löcknitz. Die Facharztpraxen in Pasewalk sind dabei bequem von den Haltestellen aus erreichbar. Nach einer Behandlungszeit von etwa zwei Stunden erfolgt die Rückfahrt mit dem Rufbus.

„Bei Erfolg könnten weitere Standorte folgen.“
Dr. Christine Bahr

Das Projekt wird von mehreren Fachärzten in Pasewalk mitgetragen, darunter Dr. Christine Bahr (Kardiologie), Dr. Kirsten Rabeneck (Orthopädie) und Dr. Birgit Mönke (Pneumologie). Auch Augenärzte wie Dr. Elke Stegemann und Nilufar Cogay, sowie die Gynäkologin Silke Walther beteiligen sich. „Dieses Projekt bietet eine Chance, die ländliche Gesundheitsversorgung zu verbessern“, erklärt Dr. Bahr. „Bei Erfolg könnten weitere Standorte folgen.“ „Der Rufbus ILSE setzt Maßstäbe für Mobilität und Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“, freut sich Dirk Zabel, Geschäftsführer der VVG.

Ab Mitte August wird in teilnehmenden Arztpraxen umfassendes Informationsmaterial wie Flyer, individuelle Fahrpläne und Plakate bereitgestellt. Zudem wird das Projekt auf der „Messe für Vorpommern“ Ende August vorgestellt. Die Zielgruppe sind vor allem Patienten ohne eigene Fahrmöglichkeit, die durch die einfache Buchung und verlässliche Fahrten ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen sollen.


Presseanfrage ÄRZTE ZEITUNG

Dirk Schnack, Korrespondent Norddeutschland, ÄRZTE ZEITUNG stellte per e-Mail ein paar Fragen, die Dr. med. Christine Bahr gern beantwortete. Lesen Sie hier:

Kann ein Patient einen Arzttermin mit gekoppeltem Bus-Shuttle in der Praxis direkt buchen?

Ja, wie bisher erhält der Patient vom Hausarzt einen Überweisungsschein und er holt sich einen Termin in der Facharztpraxis mit dem Hinweis „ILSEBUS“, dann plant die Praxis den Patienten entsprechend des Fahrplanes-siehe Flyer im Anhang (d.h. die Rückfahrt soll der Patient schaffen)

Falls ja: Wie funktioniert das praktisch für die Praxis -Halten Arztpraxen Sprechstundenkontingente in der „ILSE-Zeit“ grundsätzlich frei?

Ja und Nein, es werden keine Sprechstundenkontingente freigehalten, sondern die Schwestern planen vorausschauend die auswärtigen Patienten in den entsprechenden Zeiten-wir haben erfahrene Praxismitarbeiterinnen an der Anmeldung, es erfolgt also eine intelligente Patientenumplanung, unsere Arztpraxen hätten schon vor Jahren das Angebot von Ruf- und/oder Bürgerbussen angenommen – aber es gab es leider nicht.

Falls ja: Wie lange und wie umfangreich?

ich habe eine Befragung bei den Facharztpraxen durchgeführt und die Verweildauer der Patienten (Ankunft-Rückfahrt Pasewalk) mit 2 Stunden festgelegt, jede Praxis kann durchschnittlich 3 Patientenbehandlungen durchführen, jetzt testen wir den Bedarf-starten mit einem 7 Personen-Bus pro Strecke (inkl. 1x Rollstuhlfahrer) und wenn eine Strecke stärker nachgefragt wird, dann wird sukzessive die Buskapazität erhöht – so evaluieren wir gleich noch die Nachfrage für die Verkehrsgesellschaft, denn ILSE fährt immer auf den Nebenstrecken

In der Pressemitteilung werden viele Fachärztinnen und -ärzte genannt. Sind bislang keine Hausärzte dabei?

Falls doch: Wie viele? Falls nein: Warum nicht?

im Gegenteil-alle Hausarztpraxen der Abfahrtpunkte sind dabei ( Penkun – 4 Hausärztinnen, Löcknitz – 2 Hausarztpraxen, Ferdinandshof – 2 Hausarztpraxen, Strasburg – 5 Hausärztinnen) – das Konzept wurde in einer Arbeitsgruppe Ländliche medizinische Versorgung unter der Leitung der Penkuner Bürgermeisterin Antje Zibell erstmals angesprochen-, darin befinden sich Hausärzte, Apotheker, Zahnärzte, Pflegedienstleister, Therapeuten und wir treffen uns 2 x jährlich, als Leiterin der KV-Kreisstelle Pasewalk habe ich die Organisation übernommen – bei einem Vorbereitungsgespräch zu diesem Konzept war auch unser Landrat, Herr Michael Sack, anwesend und er hat uns bestärkt den Versuch zu starten – so einfach kann es gehen!

Telefon: 0160 /30 11 500 | E-Mail: buszumarzt@web.de


In Strasburg/Uckermark verbindet das Praxisteam von Dr. Anklam und Simon Warowny moderne Medizin mit umfassender Versorgung. Ein Highlight ist die Integration von Charité-Studenten, die bei ihrer Famulatur die vielseitigen Aufgaben eines Landarztes kennenlernen.

Die Bereitstellung einer Gästewohnung durch die GWG Strasburg zeigt das Engagement der Gemeinde für die medizinische Ausbildung. Diese Initiativen stärken die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum durch enge Zusammenarbeit von Praxen, Gemeinden und Bildungseinrichtungen.


Im Ehrenamt ein Vorbild und den selbständigen Gesundheitsdienstleistern immer eine große Unterstützung.

Screenshot: NDR-Nordmagazin, Beitrag Kommunalpolitikerinnen noch immer die Ausnahme

Foto: Screenshot NDR-Nordmagazin, 08.03.2025

DANKE! Dabei ist es uns egal, ob Mann oder Frau, wir schätzen eine loyale und bodenständige Zusammenarbeit. 


Solidarität und Nächstenliebe gehört zur DNA der Niedergelassenen

Dem Kölner Kardiologen, Prof. Dr. Franzen, verdanken wir eine substantielle Ergänzung einer weiteren Spendenlieferung an unsere Kollegen in der Ukraine. Wir unterstützen die ehrlichen und bis zur völligen Erschöpfung arbeitenden Mediziner. Immer wieder müssen wir uns vor Augen halten, dass nur knapp 1.250 km von uns entfernt, unvorstellbar viel menschliches Leid durch den verbrecherischen Krieg entsteht.

Prof. Franzen und Herr Augustin vom Lazarus-Orden
Vl.n.r.: Prof. Dr. Franzen und Herr Augustin vom Lazarus-Orden

Diesmal gehören neben Medikamenten, medizinischer Bekleidung auch wieder Medizinprodukte dazu. Neben einem Blutanalysegerät, Kompressoren, OP-Besteck wurde ein Rehalaufband an die Hilfsorganisation übergeben.

Wir danken den Ärzten im MVZ Franzen Institut in Köln, den Mitarbeitern des Hospitalischen Ordens Sankt Lazarus von Jerusalem und der Ukraine-Hilfe Lobetal im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg.

Screenshot Ukraine-Hilfe
Ukraine-Hilfe Lobetal, www.ukrainehilfe.de

Bild von rechts: Ronny von Cieminski – OrgantransplantierterPatient/Regionalbotschafter Landgesundheit, Ergotherapiepraxis Berenike Thiede, Orthopädiepraxis Dr. Schaarschmidt + Teil der Schwestern, Kardiologiepraxis Dr. Bahr + Teil der Schwestern, vorn hockend Medizinstudent als Praktikant der Charité Berlin.

Für alle, die nicht dabei waren, gibt es HIER einen kleinen Zusammenschnitt mit Impressionen aus zwei spannenden Tagen.

Öffentlichkeitsinformation zur Fachärzte und Standortinitiative

Die Kampagne läuft erst seit 5 Monaten, aber schon jetzt gibt es die ersten positiven Ergebnisse. Durch unsere ehrenamtliche Mitwirkung zeigen wir gemeinsam mit dem Landkreis VG, dass sich eine eigene Niederlassung lohnt und die Arbeit in der von ärztlicher Unterversorgung bedrohten Bereitschaftsdienstregion Pasewalk eine berufliche Perspektive ist. 

HIER finden Sie unsere aktuelle Öffentlichkeits- und Patienteninformation als PDF-Dokument zum Download / Lesen / Ausdrucken.

Landpartie Medizin – Landarzt erleben
Vortrag Dr. med. Christine Bahr

Sehen Sie das Video direkt auf Youtube.
Bildnachweis: „Wir sind ein Team…“ (ab 05:27 min) ©roslfan19 – stock.adobe.com


Landpartie Medizin

 

Erfahren Sie, warum Frau Dr. Med. Anke Litzenberger es vorzieht, in unserer schönen Region zu leben und zu arbeiten –
klicken Sie sich durch unsere Präsentation.


Fachkräfte- und Standortkampagne gestartet
LANDPARTIE MEDIZIN – LANDARZT ERLEBEN

Der regionale Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist hausgemacht und hängt systemisch mit der Dysfunktionalität in unserer Gesellschaft zusammen. Wir sehen eine wachsende Kluft zwischen Stadt und Land durch falsche Strukturen und zunehmend populistische und/oder von Partikularinteressen geleitete Lösungsvorschläge.

Das auf der Grundlage eines hohen medizinischen Fachwissens, der Unabhängigkeit von Kassen, Kliniken oder wirtschaftlicher Interessen gewachsene Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt ist für uns der wichtigste soziale Kitt der Gesellschaft.

Dafür engagieren wir uns gegen alle Widerstände ehrenamtlich! Wir brauchen von Fachwissen getragene kluge Ideen. Dafür stehen wir!

Landpartie-Medizin.de

Projektstart für angehende Landärzte im Vorpommern-Greifswald

Am heutigen Montag gab es in der Arztpraxis von Dr. med. Christine Bahr in Pasewalk einen vielversprechenden Auftakt für das Projekt „Landpartie Medizin – Landarzt erleben“. Dieses ambitionierte Vorhaben, das vom Landkreis Vorpommern-Greifswald in Zusammenarbeit mit dem regionalen Planungsverband Vorpommern ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die hausärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten zu stärken.

Die Veranstaltung markierte den Beginn einer bedeutenden Initiative, die darauf abzielt, Medizinstudentinnen und -studenten dazu zu ermutigen, nach Abschluss ihres Staatsexamens eine Niederlassung im ländlichen Raum in Betracht zu ziehen. Dr. med. Christine Bahr, eine erfahrene Landärztin in Pasewalk und eine der fachlichen Kooperationspartnerinnen des Projekts, unterstrich die vielseitige und selbstbestimmte Natur des Berufs: „Landarzt zu sein bedeutet, medizinisch sehr umfassend und dabei selbstbestimmt sowie eigenverantwortlich Patienten helfen zu dürfen. Es gibt beruflich nichts Erfüllenderes, als sein Studium zur Berufung zu machen.“

Landrat Michael Sack würdigte in seiner Stellungnahme die essenzielle Rolle der Landärzte für die Region: „Landärztinnen und Landärzte sind das Rückgrat der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Trotz der schnellen Entwicklung moderner Technik bleibt der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient unersetzlich. Unser Landkreis schätzt und unterstützt das Engagement und die Hingabe unserer Landärzte, die eine lebenswichtige Rolle vor Ort für die Bevölkerung spielen.“

Besonders im südlichen Teil des Landkreises Vorpommern-Greifswald eröffnet sich angehenden Medizinerinnen und Medizinern ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um Einblicke in das faszinierende Tätigkeitsfeld der Landärztinnen und Landärzte zu gewinnen.

Für diejenigen, die Interesse an einem Praktikum (Famulatur) in einer Landarztpraxis oder einem Klinikum im ländlichen Raum haben, steht Projektkoordinator Alexander Gehrke per E-Mail alexander.gehrke@kreis-vg.de für weitere Informationen gern zur Verfügung.

Hinten (v.l.n.r.) Antje Zibell (Bürgermeisterin Penkun), Michael Sack (Landrat Vorpommern / Greifswald), Dr. med. Janina Becker (Leitende Ärztin im Öffentlichen Gesundheitsdienst des Landkreises), Danny Rodewald (Bürgermeister Pasewalk), Alexander Gehrke (Projektverantwortlicher des Landkreises)
Vorn (v.l.n.r.) Dr. med. Heike Hagen (Hausärztin in Torgelow, stv. Beiratsvorsitzende der KV Kreisstelle), Dr. med. Christine Bahr (Kardiologin in Pasewalk, Beiratsvorsitzende der KV Kreisstelle)

Der Beirat der KV Kreisstelle möchte sich hiermit noch einmal recht herzlich bei den beteiligten Mitarbeitern des Landkreises, dem Landrat, den Bürgermeistern und allen Unterstützern bedanken.

 

Weiterbildungsverbund stärkt kardiologischen Standort in Südvorpommern

Die landkardiologische Versorgung muss gestärkt werden – Asklepios Klinik und Ambulantes Herz-Kreislauf-Zentrum arbeiten in Pasewalk bei der Facharzt-Ausbildung zusammen

Der Gesundheitsstandort Pasewalk und die landkardiologische Versorgung der Region sollen gestärkt werden. Dazu vereinbarten Alexander Gross, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Pasewalk, Barnaba Hejazin, Chefarzt der Kardiologie der Klinik, und Dr. med. Christine Bahr vom Ambulanten Herz-Kreislauf-Zentrum Pasewalk eine Zusammenarbeit bei der Facharzt-Ausbildung. „Ziel ist es, mehr Kardiologen für die wohnortnahe Versorgungsstruktur zu gewinnen, um Herzpatienten in der ländlichen Region Südvorpommern modernste Diagnostik- und Therapieangebote zu unterbreiten, die sich in der Qualität nicht von Großstadtzentren unterscheiden“, unterstreicht die erfahrene Kardiologin Dr. Christine Bahr. Sie wird in ihrer Praxis Ärzte bei deren Weiterbildung zu Fachärzten für Kardiologie unterstützen.

Die landkardiologische Versorgung muss in der Region gestärkt werden. Dr. René Kauschke und Dr. Christine Bahr bei einer Echokardiografie.
Dr. René Kauschke und Dr. Christine Bahr bei einer Echokardiografie. Foto: Bahr

Als erster Weiterbildungsassistent arbeitet Dr. med. René Kauschke, Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt in der Asklepios Klinik, für zwei Jahre halbtags in der Praxis von Dr. Christine Bahr. Er wird sich mit den verschiedensten kardiovaskulären Erkrankungen und ihren Behandlungsmöglichkeiten vertraut machen und vor allem die modernen Methoden der Diagnostik und Therapie bei Herzinsuffizienz (chronische Herzschwäche) kennenlernen, die in der Ambulanz nach den hohen Qualitätsstandards nationaler und europäischer Leitlinien durchgeführt werden. Die Pasewalker Herzambulanz besitzt jahrzehntelange Erfahrungen und versorgt Patienten aus Südvorpommern, Ostmecklenburg und der Norduckermark. Die Zusammenarbeit mit überregionalen stationären Herzzentren garantiert eine hohe Qualität und ein umfangreiches Leistungsspektrum. So konnte in Pasewalk in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Karlsburg das deutschlandweit erste ambulante Kunstherz-Nachsorgezentrum etabliert werden. Zudem beteiligt sich die Praxis von Dr. Christine Bahr an einer internationalen Herzstudie, um Herzrhythmusstörungen zu erfassen und damit Schlaganfällen vorzubeugen. Die Übernahme der Facharzt-Ausbildung bedeutet für die kardiologische Ambulanz einen großen finanziellen und organisatorischen Aufwand, sagt Dr. Christine Bahr. Sie lohne sich aber mit Blick auf die Zukunft und die Versorgung in der Region.

Gute Möglichkeiten der hochqualifizierten Weiterbildung in Pasewalk

„Ich freue mich sehr, dass es die Möglichkeit für angehende Kardiologen gibt, vollumfänglich und hochqualifiziert die Weiterbildung in Pasewalk zu absolvieren“, betont Asklepios-Chefarzt Barnaba Hejazin. Die Kombination von stationären und ambulanten ärztlichen Erfahrungen an einem Ort mache die Weiterbildung sehr attraktiv. In der Asklepios-Klinik werden Patienten mittels modernster Technik im Herzkatheterlabor behandelt. Der Weiterbildungsverbund beider medizinischer Einrichtungen werde das gegenseitige Verständnis für den ambulanten und stationären Sektor erhöhen und den Gesundheitsstandort Pasewalk aufwerten, so dass u.a. die Nachwuchsgewinnung gefördert wird. Von dieser Entwicklung profitieren die Patienten, sind sich die Mediziner einig.